Mögliche Formen des Haarausfalls


Weit verbreitet und zugleich auch die am häufigsten auftretende Form von Haarausfall ist der erblich bedingte Haarschwund. Diese auch als androgenetische Alopezie bezeichnete Variante des Haarausfalls betrifft vornehmlich die männliche Bevölkerung. Charakteristische Merkmale für einen anlagebedingten Haarausfall sind zunehmende Geheimratsecken an Stirn und Scheitel. Bewiesenermaßen spielt hier eine Übersäuerung des Körpers eine große Rolle. Ein Ausgleich des Säure-Basenhaushaltes kann hier Abhilfe verschaffen. Zudem empfiehlt sich eine Remineralisierung zur Haarpflege mithilfe eines speziellen Basenshampoos.

Ebenso bekannt und häufig tritt der kreisrunde Haarausfall (Alopezia areata) in Erscheinung.
Ganz geklärt sind die Gründe bis heute nicht, warum sich an mehreren Stellen des Kopfes kahle runde Flecken bilden. Es wird jedoch vermutet, dass psychische Belastungen oder eine Erkrankung des Immunsystems das körperliche Gleichgewicht beeinträchtigen und somit das Haarwachstum stoppen. Eine Therapie mit Bewältigung der psychischen Probleme sowie eine Umstellung der Ernährung auf nährstoffreiche Kost ist in diesem Fall erfolgsversprechend. Ferner wird von einigen Medizinern eine kortisonhaltige Haartinktur zur Unterdrückung des Immunsystems verschrieben. In vielen Fällen wachsen die Haare allerdings auch ohne spezielle Haarpflege nach ungefähr einem Jahr von selbst wieder vollständig nach.

Eine dritte mögliche Version ist der diffuse Haarausfall. Stress, Mangelerscheinungen aufgrund von falscher Ernährung sowie Hormonumstellungen, Infektionen oder Störungen der Schilddrüsenfunktion lassen das gesamte Haar ausdünnen. Auch spielt das zunehmende Alter jeweils eine Begleitrolle. Die Aufnahme von reichlich Vitaminen und Nährstoffen, insbesondere Eisen, als auch Ruhepausen vom gestressten Alltag, können die Symptome des diffusen Haarausfalls lindern.